Von der Schwierigkeit, ein deutscher Patriot zu sein

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Donnerstag, 28. Juni 2018

„Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: Die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Dieses vernichtende Zitat wird dem Kaiser der Franzosen Napoleon Buonaparte zugesprochen. Beweisen lässt sich dies nicht und die Wahrscheinlichkeit, dass der kleine korsische Massenmörder Anfang des 19. Jahrhunderts so etwas gesagt hat, ist eher gering. Dies um so mehr, da auch zur Zeit des großen Russlandfeldzuges der Franzosen ein einiges Deutschland eher eine ferne Utopie war und man es heute noch als ein Wunder ansehen kann, dass es Bismarck dennoch gelang, aus 42 deutschen Kleinstaaten eine Art Deutsche Nation zu schmieden. Wir hier unten sind von dieser Charakterisierung des „Deutschen Michels“ dennoch fasziniert, entdecken wir doch derlei Züge des „deutschen Wesens“ im Auf und Ab der Geschichte immer wieder und in der heutigen Zeit erneut ganz besonders. Weiter

Kriegslust

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Sonnabend, 14. April 2018

Noch am gestrigen Freitagabend hat Donald Trump angeordnet, dass der Vergeltungsschlag für den „mutmaßlichen Giftgasangriff“ der syrischen Armee in Douma umgehend erfolgen werde, was am heutigen frühen Morgen auch geschah. Die USA, Frankreich und Großbritannien haben gemeinsam Luftangriffe gegen Syrien geflogen. 110 Cruisemissiles sollen abgefeuert worden sein. Es gab nach bisherigen Verlautbarungen drei Verletzte und allerhand Sachschaden. Die syrische Armee meldete den Abschuss von 75 Prozent der angreifenden Flugbomben.

Was können wir daraus lernen: Weiter

Führergeburtstag

Freitag, 13. April 2018

Wir hier unten sind immer wieder darüber erstaunt, dass sich bestimmte Grundmuster des menschlichen Verhaltens seit Jahrtausenden nicht zu verändern scheinen: Cliquen, ob sie nun konservativ, liberal, links oder rechts gesonnen sind, entwickeln, wenn sie einmal die Macht erobert haben, stets einen dominierenden Grundzug ihres Willens: Machterhaltung. Dies ist wohl natürlich. Wie weit sie dabei gehen, hängt von ihrem Charakter und tausenden Gegebenheiten ab, die teilweise tief in die Vergangenheit reichen können.

Adolf Hitler zum Beispiel hätte niemals seine nationalsozialistische Diktatur errichten können, wenn eine bestimmte angelsächsische Clique im Jahre 1894 nicht beschlossen hätte, das eben gegründete Deutsche Reich zu zerstören. Dieses vereinigte Deutschland fuhr dank der Erfindung der Eisenbahn und der Politik des Eisernen Kanzlers Otto von Bismarck in kurzer Zeit eklatante wirtschaftliche und soziale Erfolge ein, womit es das British Empire ernsthaft gefährdete. Vielleicht hatte Wilhelm II. eine Mitschuld an der Entwicklung des 1. Weltkrieges, den Versailler Schandvertrag haben aber allein die Briten und Franzosen, teilweise vielleicht auch die US-Amerikaner, zu verantworten; das ist inzwischen ziemlich unumstritten. Weiter

Grokord-Regierung

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Sonntag, 18. März 2018

Nun haben wir sie, die neue Regierung! Angela Merkel hat auch noch das rechtswidrige Abstimmungsverfahren der rund 400.000 SPD-Mitglieder (0,5 % der deutschen Bevölkerung) überstanden, von dem das Wohl und Wehe der Republik abhängig gemacht worden war. Die Minister und andere Angestellte des deutschen Volkes konnten vereidigt werden und ihre Posten beziehen. 209 neue hochbezahlte Ämter wurden neu geschaffen, so dass auch genügend Helfershelfer der Grokord (Große Koalition der Rekorde) für Jahre ihr fürstlich bezahltes Auskommen finden werden. Weiter

Olympia

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Mittwoch, 28. Februar 2018

„Olympia“ ist ein beliebter weiblicher Vorname. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet „vom Olymp“, dem lichten Sitz der Götter, kommend; oder auch frei übersetzt „die Himmlische“. Dieser Name erhielt große Aufmerksamkeit im 19. Jahrhundert, als der französische Maler Eduard Manet 1863 sein Werk „Olympia“ vorstellte. Das Porträt der Dame Olympia sorgte damals für einen Skandal, weniger wegen deren Nacktheit, als aufgrund ihrer Selbstbewusstheit und ihrem direkten Blick auf den Betrachter. Das Bild gilt vielen Kunst- und sonstigen Historikern als Begründung der Moderne und als früher Ausdruck der emanzipierten Frau. Weiter

Semitismus

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Donnerstag, 1. Februar 2018

Am 27. Januar begingen auch in der BRD Massenmedien, Politiker und zahlreiche proisraelische Organisationen den Internationalen Holocaust-Gedenktag, der von der UNO 1996 anlässlich des Tages der Befreiung der Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Streitkräfte im Jahr 1945 kreiert wurde. Im Bundestag sprach eine der letzten KZ-Überlebenden, die selbst noch die Kolonnen erlebt hat, welche in Auschwitz in die Gaskammern getrieben wurden. Auch Anne Will bemühte sich in einer ihrer Talkrunden nach Kräften, mit einer weiteren Antisemitismus-Diskussion die „kollektive Bewusstseinskrankheit“ der Deutschen am Leben zu halten. Und die amtierende Immigrationskanzlerin wie der neue Bundestagspräsident Schäuble mahnten in ihren diesbezüglichen Reden, dass vor allem die jungen Deutschen aus dieser Geschichte lernen müssten, um ihr Bewusstsein gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus zu stärken. Weiter

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