Gevatter Tod

Veröffentlicht in: Fundstücke, Meine Kolumne | 1

Sonntag, 14. November 2021 – Volkstrauertag

Es sterben Leute…

… weil sie gerne rauchen,

… weil sie gerne saufen,

… weil sie gerne fressen,

… weil sie nichts zu essen haben,

… weil sie nichts zu trinken haben,

… weil sie sich zu wenig bewegen,

… weil sie Extremsport treiben,

… weil sie zu schnell mit dem Auto rasen,

… weil sie ermordet werden,

… weil sie nicht mehr leben wollen,

… weil sie einsam sind,

… weil sie Sars-CoV2 hatten,

… weil sie zuviel Stress auf der Arbeit haben,

… weil sie falschbehandelt wurden,

… weil sie Krankenhauskeime aufgenommen haben,

… weil sie andere Krankheiten hatten,

… weil die Umwelt verschmutzt ist,

… weil sie alt sind!

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cui bono

Veröffentlicht in: Glosse der Woche, Meine Kolumne | 1

Donnerstag, 16. September 2021

Indem wir hier unten vermuten, dass an dem Schauspiel der Machtübernahme der Taliban, welches man der verblüfften Weltöffentlichkeit vorführte, nur wenig stimmt, und die Regie hinter den Kulissen „höhere“ Ziele verfolgt, drängt sich die Doppelfrage auf: Wer ist der Nutznießer dieses Krieges und wer führte Regie? Ein Teil der Menschheit wähnt, dass die USA diesen Krieg verloren haben und sich deshalb als Weltmacht von der Bühne verabschieden. Angesichts der Zustände in Washington und in den meisten Großstädten dieses einst attraktiven Landes neigt unsereiner – wie bereits früher dargelegt – ebenfalls zu dieser Ansicht. Wer aber hat den Krieg gewonnen?

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Die Werte des Westens

Veröffentlicht in: Meine Kolumne | 0

Donnerstag, 9. September 2021

Es ist für uns Einwohner des immer noch relativ ruhigen Mitteleuropas wohlfeil, sich über die Niederlage der Anglo-Amerikaner – nach Syrien und Libyen nun auch in Afghanistan – zu freuen. Denn wir ahnen wenig von dem Leid der Menschen in Mittelnahost und Mittelasien, welches mit dem anglo-amerikanischen „Krieg gegen den Terror“ seit den Anschlägen auf des World-Trade-Center von New York am 11. September 2001 über sie gebracht wurde.

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Afghanistan und andere Katastrophen

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Montag, 26. Mai 2021

Nun sind sie also raus aus dem Hindukusch: Die westlichen Demokratiebringer aus Anglo-Amerika und ihre NATO-Verbündeten haben nach 20 Jahren „Friedensmission“ Afghanistan im Juni dieses Jahres das Land klammheimlich verlassen. Auch die letzten 264 deutschen Freiwilligen wurden nach Hause geholt und niemand der Befehlshaber stand an den Flughäfen bereit, um die tapferen Verteidiger der Demokratie, westlicher Freiheit und afghanischer Frauenrechte mit Blumen, Winkelementen oder Konfetti in Empfang zu nehmen.

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Einigkeit und Recht und Freiheit

Veröffentlicht in: Meine Kolumne | 0

Freitag, 23. Juli 2021

Als August Heinrich Hoffmann von Fallersleben im Alter von 43 Jahren auf der Insel Helgoland das „Lied der Deutschen“ dichtete, herrschte in den deutschen Landen nach den jahrzehntelangen Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonapartes Frankreich nationale Aufbruchstimmung. Die Siege der „östlichen“ Allianzen aus Russen, Preußen, Österreichern und Schweden in der Völkerschlacht bei Leipzig 1814 und vor allem in der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815, besiegelten den Untergang des Französischen Empire und des Franzosenkaisers.

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Frieden oder Freiheit?

Veröffentlicht in: Meine Kolumne | 2

Donnerstag, 1. April 2021

Nein, liebe Leserin, sehr verehrter Leser, dies ist kein Druckfehler! Auch uns hier unten ist bekannt, dass wir immer für beides zu „kämpfen“ haben: Für Frieden und für Freiheit. Vielleicht auch noch für die Bewahrung unseres Wohlstandes oder gar um die Erhaltung unserer Existenz und der unserer Familien. Und wenn wir wegen des Ausnahmezustandes, in dem die Regierung unser Land seit über einem Jahr gefangen hält, darauf hinweisen, dass wir um Frieden und Freiheit, um Einigkeit und Recht, kurz, um einen demokratischen deutschen Rechtsstaates, „kämpfen“ müssen, gewinnt die Fragestellung der Überschrift ihre Berechtigung.

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