Weltmacht USA – ein Nachruf…

Veröffentlicht in: Glosse der Woche | 1

Freitag, 20. August 2021

Unter diesem Titel veröffentlichte der französische Historiker, Anthropologe und Demograph Emmanuel Todd im Jahre 2002 ein vielbeachtetes Buch, in welchem er den Untergang des anglo-amerikanischen Imperiums und neue Weltmachtkonstellationen voraussagte. Todd hat 1976 am berühmten Trinty College der University Cambrigde in Großbritannien promoviert und im selben Jahr in seinem Werk „La chute finale“ auch den Zusammenbruch des Sowjetimperiums vorausgesagt.

Der AfD-Politiker und gegenwärtige Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestagestages, Peter Boehringer, hat auf dem Blog www.goldseiten.de am 14. August dieses Jahres eine Kolumne veröffentlicht, in welcher er des 50. Jahrestages der Aufkündigung des Bretton-Woods-Abkommens durch US-Präsident Richard Nixon gedachte: „…Tatsächlich war die einseitige Aufkündigung von Bretton Woods und damit des 1944 der Welt gegebenen Versprechens zur Goldeinlösung aller Dollarguthaben heute vor fünfzig Jahren eine der bedeutendsten Zäsuren in der Wirtschaftsgeschichte. Wir leben seitdem alle ungewollt und bis auf Weiteres unumkehrbar in einem riesigen Papiergeldexperiment, in dem das (Geld)vermögen der Welt aus nichts als Schulden besteht, die niemals zurückgezahlt werden können. Kaum eine gesellschaftliche Fehlentwicklung des 20. und 21. Jahrhunderts kann NICHT mit diesem Papiergeldexperiment in Verbindung gebracht werden. Kein Krieg seit 1914 hätte ohne das ungedeckte Machtgeld in der brutalen Intensität des ‚modernen‘ 20. Jahrhunderts geführt werden können. Die zwar allmähliche aber doch zielstrebige Entwicklung von freiem Waren(gedeckten) Geld bis 1914 hin zu völlig ungedecktem und per staatlichem Zwang dekretierten Monopol-Schuldgeld dann ab dem 15. August 1971 war die Ursache der meisten gesellschaftlichen Katastrophen der ‚modernen‘ Neuzeit.“…

Boehringer behauptet in diesem Essay auch, dass die US-Leitwährung in diesen 50 Jahren allein von der „Deutschland-AG“ infolge des andauernden „Außenhandelsüberschusses“ im Gegenwert von 22.000 (in Worten zweiundzwanzigtausend) Tonnen Gold gestützt wurde. – Das Römische und das Britische Weltreich beherrschten das Einziehen von Tributen weit weniger perfekt!

Dass bei einem Deutschnationalen wie meinereinem deshalb klammheimliche Freude angesichts der Entwicklungen erst in Mittelnahost und nun im fernen Afghanistan aufkommt, kann eigentlich nur linksgrüne Globalisten vom Schlage Merkel, KK, von der Leyen und Baerbock ärgern. Uns hier unten bleibt anscheinend nichts anderes übrig, als auf den „Großen Rest“ zu warten: Wir werden dann nichts mehr besitzen, aber glücklich sein, verspricht uns Klaus Schwab…

  1. Miertschink

    Genialer Beitrag, passt voll zur momentanen Situation und ist geschichtlich bereits bewiesen.
    Danke lieber Kämpfer des Lichts.

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