500 Jahre Reformation – 100 Jahre Oktoberrevolution

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Dienstag, 7. November 2017

28 Jahre nach dem „Mauerfall“ wissen wir Deutschen glücklicherweise etwas mehr über Revolutionen, als dies davor der Fall gewesen ist.

Dies liegt einerseits daran, dass Russland nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums unglaublich viele Dokumente aus seinen bislang geheimen Archiven freigegeben hat. Andererseits hatten wir „eingemauerten“ DDR-Deutschen erst nach dem Herbst 1989 Zugang zu den zahlreichen Quellen, die es bis dahin im Westen bereits gab, uns aber versperrt waren. Die Überlieferungen und die neuere Geschichtsschreibung von der Gründung des Deutschen Reiches bis zur so genannten Wiedervereinigung, das Spiel der Großmächte im Hintergrund der beiden Weltkriege, die Erfolgspolitik des anglo-amerikanischen Imperiums, des sogenannten Westens, nach 1945 bis heute, haben unser damaliges Weltbild noch einmal grundlegend geändert. Und noch immer sind wir nicht sicher, wie richtig und wie wahr unser Wissen von der heutigen Welt ist! Weiter

Reformation 500

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Dienstag, 31. Oktober 2017

Martin Luther und seine Mitstreiter haben Anfang des 16. Jahrhunderts von Wittenberg aus die ganze Welt bewegt. Zu Unrecht sind aber heute Persönlichkeiten, wie Spalatin, Müntzer, Melanchton, Karlstadt und vor allem Gutenberg, fast vergessen, die für die geistige Befreiung vom Joch des Katholizismus und des Adels gewiss eben so viel getan haben, wie ihr geistlicher Anführer. Es brauchte jedoch noch den ersten Dreißigjährigen Krieg hundert Jahre und Immanuel Kant zweihundert Jahre später, ehe sich in Deutschland eine wirkliche Aufklärung durchsetzen konnte und sich Menschen, ohne eine Inquisition oder soziale Bedrängnis befürchten zu müssen, frei von Religion machen konnten.

70 Jahre nach dem zweiten Dreißigjährigen Krieg in Europa – von 1914 bis 1945 – scheint die Welt wieder in Religionskriege und in die totale Abhängigkeit des Geldadels zu fallen. Deshalb stehen wir hier unten auf dem Standpunkt, dass Deutschland dringend eine demokratische Reformation benötigt. Wahrscheinlich nicht nur Deutschland!

Grundzüge hierfür stellen wir im  unserem kleinen Katechismus zur Diskussion.

Normalverteilung

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Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die Normal- oder Gauß-Verteilung, benannt nach dem großen deutschen Mathematiker und Gelehrten Carl Friedrich Gauß, ist ein wichtiger Typ stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Ihre Wahrscheinlichkeitsdichte wird auch Gauß-Funktion, Gaußsche Normalverteilung, Gaußsche Verteilungskurve, Gauß-Kurve, Gaußsche Glockenkurve, Gaußsche Glockenfunktion, Gauß-Glocke oder schlicht Glockenkurve genannt. Die besondere Bedeutung der Normalverteilung beruht unter anderem auf dem zentralen Grenzwertsatz, demzufolge Verteilungen, die durch Überlagerung einer großen Zahl von unabhängigen Einflüssen entstehen, unter normalen Voraussetzungen annähernd normalverteilt sind. So steht es geschrieben in allen einschlägigen Lexika und sogar im inzwischen mammonistisch manipulierten Elektroniklexikon „Wikipedia“. Viele von uns „hier unten“, aber auch von denen etwas weiter oben, haben dieses Naturgesetz in ihrer Schul- oder Studienzeit kennen gelernt und sich möglicherweise Gedanken darüber gemacht. Weiter

Krätze, Pest und Cholera

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Dieser Artikel, verehrte Leserinnen und Leser, beschäftigt sich nicht mit den immer unhaltbarer werdenden Zuständen in unserem Gesundheitswesen. Zwar wäre es sehr angebracht, den Mitmenschen, die in diesem für uns alle derart wichtigen Bereich arbeiten, ein hohes Loblied zu singen. Die Hauptaufgabe eines Chronisten ist es jedoch, zu kritisieren, und nicht zu loben. Weiter

Obergrenze

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Donnerstag, 28.September 2017

Wir hier unten glauben ja nicht an Wahlen, sondern an Kurt Tucholkys fast hundert Jahre altes Bonmot: „Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten.“ Allerdings: Nur wenige von uns hätten es für möglich gehalten, dass die Ergebnisse der diesjährigen Bundestagswahlen die politischen Eliten derart durcheinander wirbeln würden.

Dabei hat die neue „Rechtsaußenpartei“ Alternative für Deutschland gerade mal 12,6 Prozent der Wählerstimmen erhalten. Allerdings haben die Altparteien trotzdem signifikant Federn lassen müssen, was vor allem daran lag, dass es auch die FDP-Einmannshow des Christian Lindner mit seiner in vielen deutschen Orten noch intakten Basis geschafft hat, mit 10,7 Prozent wieder in den Bundestag zu kommen. Inhaltlich liegt Lindner in Wahrheit nicht weit entfernt von Gauland, Meuthen und Weidel, so dass man sagen kann, dass etwa 25 Prozent der Deutschen mittig-liberal gewählt haben. Zählt man die CSU mit ihren rund 6 Prozent dazu, wählen rund 30 Prozent der Deutschen Mitte-Rechts und 70 Prozent Mitte-Links. Die echten Faschisten haben kaum Stimmen erhalten und bei einer Wahlbeteiligung von 76,2 Prozent kann man auch nicht von einem Politikdesinteresse der Deutschen sprechen. Weiter

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