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9/11 mit Vollmond
Sonntag, 11. September 2022
Die Herbstoffensive der NATO im Donbass ist in vollem Gange und der Endsieg über die russischen Invasoren steht offenbar kurz bevor. Da hat niemand Zeit, der vielen geschichtlichen Ereignisse zu gedenken, die in den letzten Jahrhunderten jeweils am 11. September stattgefunden haben. Immerhin haben einige Medien der Ereignisse von vor 21 Jahren in New York City gedacht.
Wer aber erinnert sich, dass im Jahre 2007 die Russen die Mutter aller „Bomben“ gezündet hatten, die damals gewaltigste konventionelle nichtnukleare Waffe der Neuzeit. Oder dass 1990 US-Präsident George H.W. Bush eine Rede gehalten hat, in der zum ersten Mal vor großem Publikum über die „neue Weltordnung“ (new world order) gesprochen wurde. Oder dass 1989 das tapfere Ungarn den „Eisernen Vorhang“ endgültig öffnete, um den Deutschen aus der DDR die Möglichkeit zur Ausreise in den Westen zu ermöglichen.
WeiterFroschkochen
Donnerstag, 1. September2022
Liebe Leserschaft!
Es ist kein Zufall, dass ich im April dieses Jahres aufgehört habe, über das Weltgeschehen und meine Zeitgenossen zu glossieren. Die Zeiten sind für das Glossieren nicht mehr geeignet!
Der Weltkrieg, der am 11. September 2001 begonnen hat und am 14. Februar dieses Jahres in eine neue Phase getreten ist, hat mir im Frühjahr dieses Jahres die Sprache verschlagen. Ich hatte das Gefühl, dass es mir nicht länger ansteht, mich über meine Zeitgenossen zu mokieren, während sie von bösen Mächten gargekocht werden. Denn es ist eine Sache, dass man zwar erkennt, dass sich die Temperatur ganz allmählich erhöht, aber eine andere, dass man nicht weiß, wie man dem Kessel entkommt. Wenn man dann noch sieht, dass die meisten Mitmenschen, wie der besagte Frosch, gar nicht bemerken, was ihnen geschieht, verliert man glatt den Mut.
Über den Dingen steht in Wirklichkeit nur der, der nicht im Kessel sitzt!
WeiterFreiheitlichkeit
Montag, 25. Februar 2022
Just zum orthodoxen Osterfest, welches Russen und Ukrainer in Russland und in der Ukraine, aber auch in der ganzen Welt, vor allem in Polen und in Deutschland, feiern, beging die F.D.P. ihren 73. ordentlichen Parteitag. Wir hier unten lernten bei dieser Gelegenheit, dass die Freien Demokraten Deutschlands auch fürderhin unvermindert für Frieden, Freiheit und Demokratie kämpfen werden, so wie wir älteren Zeitzeugen das seit deren Gründungsparteitag am 12. Dezember 1948 in Heppenheim kennen.
WeiterDie Lüge und der Mammon
Sonntag, 10. April 2022
Es begann im Sommer 1989. Die gefälschten Kommunalwahlen im Frühjahr jenes Jahres in der DDR, die Entwicklungen von „Glasnost und Perestroika“ in der UdSSR und die „Abstimmung mit den Füßen“ der meist jungen DDR-Leistungsträger nach der Grenzöffnung in Ungarn, erschütterten nicht nur Deutschland und Europa, sondern auch die Welt – wie wir DDR-Kerzenträger erst Jahre danach erkannten. Wir wollten damals Recht und Freiheit und Frieden. Hehre Ziele, denen sich niemand verschließen konnte und die in jedermanns Munde waren. Hatten wir doch (fast) alle das Empfinden, einem Atomkrieg über Deutschland und Europa entkommen zu sein. Keine Angst mehr davor, sichere Gewährleistung von Grundrechten wie Rede-, Presse- und Versammlungsfreiheit, wichtiger für viele damals noch die Reisefreiheit und für nicht wenige die Gewerbefreiheit – endlich auf eigene Verantwortung am freien Handel und Wandel der Welt teilnehmen zu können…
WeiterDer Russe kommt!
Sonnabend, 5. März 2022
Niemand hat es geglaubt und angeblich waren außer den Eingeweihten alle davon überrascht, dass sie es wahr machen: Die Russen haben den III: Weltkrieg begonnen; oder zumindest in eine heiße Phase übergeleitet. Am Morgen des 24. Februar sind sie trotz des Tauwetters in der Ostukraine von Norden, Osten und Süden in ihren ehemaligen Bruderstaat eingefallen.
WeiterWahrnehmungsmanagement
Dienstag, 15. Februar 2022
Seit Gustave le Bons Thriller „Psychologie der Massen“ – geschrieben 1895 und seitdem weiterentwickelt von Myriaden gut bezahlter Psychologen und Marketingmanager – weiß der belesene Zeitgenosse, dass die menschliche Wahrnehmung der Wirklichkeit mit der objektiven Realität nicht unbedingt etwas gemein haben muss.
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