D-Day

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Sonntag, 4. Februar 2018

Wir hier unten kämpfen gegenwärtig mit einem seltsamen Bauchgefühl, welches uns aus den Herbsttagen des Jahres 1989 bekannt vorkommt. Die kommunistische Parteielite der DDR befand sich gerade in den Vorbereitungen der Feiern zum 40. Jahrestag ihres Sowjetvasallenstaates, während unsere Kinder und Enkel auf abenteuerlichsten Fluchtwegen dabei waren, den einzigen und wahren deutschen Arbeiter- und Bauernstaat in unübersehbaren Scharen zu verlassen. Botschaften wurden besetzt, Züge gekapert und Grenzdurchbrüche organisiert. Wir wussten instinktiv: So konnte es nicht weitergehen! Und es begannen die Montagsdemonstrationen, ausgehend vom Vogtländischen Plauen, gefolgt von den Leipzigern der Nikolaikirche und dann immer weiter. Entgegen der vierzig Jahre in allen Schulen, Universitäten und Betrieben gepredigten gutmeinenden und einzig richtigen marxistisch-leninistischen Lehre entschieden sich die Menschen Mitteldeutschlands für die Realität. Weiter

Semitismus

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Donnerstag, 1. Februar 2018

Am 27. Januar begingen auch in der BRD Massenmedien, Politiker und zahlreiche proisraelische Organisationen den Internationalen Holocaust-Gedenktag, der von der UNO 1996 anlässlich des Tages der Befreiung der Insassen des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Streitkräfte im Jahr 1945 kreiert wurde. Im Bundestag sprach eine der letzten KZ-Überlebenden, die selbst noch die Kolonnen erlebt hat, welche in Auschwitz in die Gaskammern getrieben wurden. Auch Anne Will bemühte sich in einer ihrer Talkrunden nach Kräften, mit einer weiteren Antisemitismus-Diskussion die „kollektive Bewusstseinskrankheit“ der Deutschen am Leben zu halten. Und die amtierende Immigrationskanzlerin wie der neue Bundestagspräsident Schäuble mahnten in ihren diesbezüglichen Reden, dass vor allem die jungen Deutschen aus dieser Geschichte lernen müssten, um ihr Bewusstsein gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus zu stärken. Weiter

Deutschlandhasser

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Mittwoch, 24. Januar 2018

Inzwischen ist es mehr als zwei Jahre her, dass Deutschland voller Aufregung war, weil die so genannten Deutschlandhasser reihenweise Umzüge in Deutschland veranstalteten, bei denen sie hinter Transparenten wie „Nie wieder Deutschland“ und „Deutschland verrecke“ herliefen. Grüne und linke Politiker hielten dabei „antifaschistische“ Reden und diffamierten deutsche Bürger, die sie und die „Gutmenschen“ kritisierten und für einen souveränen Nationalstaat eintraten, als Populisten, Rassisten und politische Gefährder, denen sie entschlossen entgegentreten wollten.

Die gerade gewählte Bundestagsvizepräsidentin und Grünenpolitikerin Claudia Roth war in jenen späten Novembertagen nicht nur in Hannover mit von der Partie. Gemeinsam mit Niedersachsens grünem Landwirtschaftsminister Christian Meyer und Bürgermeister Thomas Herrmann (SPD) zogen sie hinter vermummten Linksradikalen und dem schwarzen Block bei einer vom DGB und dem Bündnis „Bunt statt Braun“ organisierten Anti-AfD-Demo durch Niedersachsens Landeshauptstadt. Weiter

Apokalypse now?

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Donnerstag, 11. Januar 2018

Nein, das ist nicht unsere Befürchtung für das gerade angebrochene neue Jahr! Oder doch?

Es kommt darauf an, was man unter dem Begriff „Apokalypse“ verstehen will. Wir erinnern uns an den US-amerikanischen Kriegsfilm „Apokalypse now“, in dem die Ungeheuerlichkeiten des Vietnamkrieges anschaulich dargestellt wurden. So oder ähnlich stellen wir uns die Schrecken des jüngsten Gerichts vor.

Das griechische Wort „Apokalypse“ bedeutet aber ursprünglich „Offenbarung“, „Offenlegung“, „Entschleierung“, „Enthüllung“ oder gar „Äonenwende“. Für die meisten Christen bedeutet die so genannte Apokalypse des Johannis im Neuen Testament die Prophezeiung einer leidensvollen Endzeit der Menschheit vor der Wiederkunft ihres Heilandes. Weiter

2018

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Allen meinen Leserinnen und Lesern wünsche ich Gesundheit, Glück und Frieden im gesamten neuen Jahr!

Nachdem die sinnlosen Freudenfeste und deutsch-militaristischen Böllerballereien der Silvesternacht ohne terroristische oder sonstige Anschläge überstanden und die Feinstaubschwaden verflogen sind, und wir inzwischen auch die Galle infolge der so genannten Neujahrsansprache unserer immer noch amtierenden Kanzlerin heruntergeschluckt haben, ist vielleicht nun wieder etwas Zeit, einige besinnliche Gedanken zu fassen.

Meiner Meinung nach hat Roland Tichy einiges für uns in hervorragender Weise vorgedacht. Dem müssen „wir hier unten“ nichts hinzufügen. Ihm gebührt für alle seine Einblicke ein herzliches Dankeschön!

P.S. am 3. Januar 2018: Bezüglich der „sonstigen Anschläge“ muss ich mich leider korrigieren: Im Rahmen der steigenden Gewaltkriminalität kommen immer mehr Meldungen über körperliche Attacken, Messerstechereien und Vergewaltigungen während des Jahreswechsels herein. Die „Qualitätspresse“ verschweigt sie, lediglich die regionalen Blätter notieren diese „Übergriffe“, natürlich, ohne Ross und Reiter zu nennen. Wer mehr wissen will, muss in die alternativen Medien gehen, solange diese noch offen und nicht gesperrt worden sind, wie z.B. in Nordkorea, Iran, Saudiarabien oder China.

Willkommen in Orwells Welt!

Der schöne Schein

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Sonntag, 24. Dezember 2017 – Heiliger Abend

Weiße Weihnachten erleben auch dieses Jahr nur diejenigen, die sich über die Feiertage in die Berge zurückgezogen haben. Wir im unteren Drittel der Einkommenspyramide müssen das Fest der Feste wegen des Klimawandels im dunklen Regen über uns ergehen lassen. Nur der schöne Schein der Advents- und Weihnachtslichter, welcher uns in dieser Zeit aus zahllosen dekorierten Fenstern und Gärten der Städte und Dörfer unserer Republik entgegenstrahlt, erheitert allabendlich ein wenig unsere verwundeten Seelen.

Ansonsten liegt Dunkelheit über dem Land: Weiter

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Klimakterium recall

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Messias

Aus gegebenem Anlass am 25. April 2017: Er ist wieder da! Freitag, 03. Dezember 2011 So wie die ganze Christenheit auf Erden und angeblich 49 Prozent der Deutschen, warteten auch wir im Advent... WEITER LESEN

Nationalfeiertag

Sonntag, 3. Oktober 2005 Die Feierlaune der Deutschen in West und Ost zum 15. Jubiläum der Wiedervereinigung war mäßig. Das verwundert schon ein wenig, denn das Erreichte kann sich wahrlich sehen lassen. Wenngleich... WEITER LESEN