Bankrott

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Nun fand er also nicht statt, der 13. Montagabend-Spaziergang der Dresdener PEGIDA!

Stattdessen gab es am Sonntagabend bei Günther Jauch in der ARD eine Talkrunde mit der PEGIDA-Frau der ersten Stunde, Kathrin Oertel.

N-tv titelte heute, „PEGIDA hat die Sprachlosigkeit beendet“! Häh?! An anderer Stelle behauptet der Sender, dass „die Politik“ noch nach Antworten auf PEGIDA suche. Die Mainstreampresse hatte die PEGIDA-Demonstranten bisher als Dumpfbacken, Ratten, Mischpoke, Dunkeldeutsche, Nazis in Nadelstreifen, Islamophobe und so weiter betitelt. Und Frau Kipping von den Linken gab zu Protokoll: „Durch das Versammlungsverbot in Dresden gerät in Vergessenheit, wer dort nun schon seit Wochen Angst und Schrecken verbreitet: Wegen PEGIDA trauen sich Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten nicht mehr vor die Tür. Wegen PEGIDA gehen viele Dresdener Bürgerinnen und Bürger montags nicht mehr in die Innenstadt“. Weiter

Einigkeit und Recht und Freiheit

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Das nachfolgende Gedicht hat mir eine Leserin zugesandt und mir erlaubt, es in meinen Blog zu stellen. Aus nachvollziehbaren Gründen möchte die Dichterin lieber anonym bleiben. Ich finde, dass es die gegenwärtige Stimmung in unserem Land auf wunderbare Weise trifft und es ist schade, dass wir ihr den gebührenden Lorbeerkranz nicht aufsetzen können.

Die Dichterin hat ebenfalls erlaubt, dass jedermann dieses Gedicht abdrucken und verbreiten darf. Ihre Autorenrechte bleiben dadurch selbstverständlich unberührt. Weiter

Anderen nicht in die Seele spucken

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Ich bin nicht Charlie Hebdo!

Und zwar ganz entschieden nicht!

Denn, obwohl ich wie sie mehr für Freiheit von Religionen als für Religionsfreiheit bin, obwohl ich wie sie mit meinen sozialen Ansichten nach herkömmlichen Politschubfächern offenbar eher links stehe und obwohl ich finde, dass PEGIDA verkennt, dass unsere derzeit außerordentlich gefährdete freiheitliche Grundordnung hauptsächlich von der Aufklärung kommt, halte ich es für unzulässig, wenn jemand einem Anderen „in die Seele spuckt“, wie ein russisches Sprichwort sagt.

Das aber hat Charlie Hebdo kontinuierlich getan und keinen dabei ausgelassen. Weiter

PEGIDA

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„Ein Gespenst geht um…“ titelt BILD und meint die Bewegung, die sich selbst als PEGIDA – Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes – bezeichnet. Gemeinsam mit HoGeSa – den Hooligans gegen Salafisten – demonstrieren neuerdings tausende Bundesbürger gegen die Jünger Mohammeds, die hier leben. Und es werden wöchentlich mehr – sowohl die einwandernden Muslime wie die Deutschen, die dagegen revoltieren.

Führende Politiker – bis auf Lothar De Maiziere – und natürlich das Medienkartell verorten diese neuen Montagsdemonstranten, die den Schlachtruf der ostdeutschen Oktoberrevolutionäre von ´89 „Wir sind das Volk!“ schon mal für sich okkupieren, ganz weit rechts, wenn nicht gar als Neonazis. Die Einschätzungen von Politik- und Sozialwissenschaftlern, was und wer PEGIDA ist und wofür diese Initiative steht, fallen dagegen sehr unterschiedlich aus. Weiter

Hexenhammer

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Der Hexenhammer (Malleus Maleficarum) ist ein Werk zur Legitimation der Hexenverfolgung, das der Dominikaner Heinrich Kramer im Jahre 1486 in Speyer veröffentlichte und das bis ins 17. Jahrhundert hinein wirkte. Der katholische Pater definierte im ersten Teil seines Werkes, was unter einer Hexe zu verstehen sei. Das konnten ihm zufolge nur Frauen sein, die er als „Feinde der Freundschaft, eine unausweichliche Strafe, ein notwendiges Übel, eine natürliche Versuchung, eine begehrenswerte Katastrophe, eine häusliche Gefahr, einen erfreulichen Schaden, ein Übel der Natur“ bezeichnete. Er unterstellte ihnen sexuelle Unersättlichkeit und mangelnde Bildung und Glauben. Der „Hexenhammer“ enthält sodann Regeln für die Hexenprozesse und beschreibt in einer langen und detaillierten Auflistung sadistische Folterpraktiken, wie zum Beispiel Strecken des Leibes mittels einer Vorrichtung, „…bis das Licht einer Kerze, hinter dem Rücken der Gefolterten entzündet, von hinten nach vorne durch die Bauchdecke hindurch sichtbar ist…“ Weiter

Pax Americana

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Der Erzengel Gabriel soll den Hirten auf dem Feld, gleich neben dem Dorf Bethlehem im Heiligen Land, zur Wintersonnenwende des Jahres Null den Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen angekündigt haben, weil soeben der Heiland und Erlöser der Welt geboren worden sei. Zur Zeit der damals einzigen Weltmacht muss es um den Frieden nicht besonders gut bestellt gewesen sein. Angeblich hoffte jeder, dass der „Neue König der Juden“ vor allem für die Unterschichten Israels, aber auch für die übrigen von Rom unterdrückten Vasallenstaaten, Freiheit und allgemeinen Wohlstand erkämpfen würde. Daraus ist die nachfolgenden zweitausend Jahre nichts Rechtes geworden. Heutzutage haben wir, glaubt man unseren Medien, bessere Aussichten, dass die endgültige Befriedung der Welt nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. Weiter

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Wieder aktuell

Klimakterium recall

Aus aktuellem Anlass stelle ich diesen Beitrag vom Dezember 2015 noch einmal ins Netz. Man kann diese Tatsachen nicht oft genug wiederholen und wir hier unten fragen uns, wieso sich eine ganze Industrie... WEITER LESEN

Messias

Aus gegebenem Anlass am 25. April 2017: Er ist wieder da! Freitag, 03. Dezember 2011 So wie die ganze Christenheit auf Erden und angeblich 49 Prozent der Deutschen, warteten auch wir im Advent... WEITER LESEN

Nationalfeiertag

Sonntag, 3. Oktober 2005 Die Feierlaune der Deutschen in West und Ost zum 15. Jubiläum der Wiedervereinigung war mäßig. Das verwundert schon ein wenig, denn das Erreichte kann sich wahrlich sehen lassen. Wenngleich... WEITER LESEN