180 Grad

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Sonntag, 13. Februar 2016

Im derzeitigen allgemeinen Kriegsgeschrei, der Kakophonie der undurchschaubaren Debatten der (vorgeblich privaten) Münchener Sicherheitskonferenz zu den mehr als halben Dutzend Kriegsschauplätzen auf dieser Welt und dem gewohnten Gezetere aller drei Staatsgewalten um die richtige Innenpolitik, ging es natürlich vollkommen unter, dass vor inzwischen 71 Jahren unsere liebe Sachsenhauptstadt Dresden – als eine der letzten von hundert anderen – von den westlichen Alliierten dem Erdboden gleich gemacht wurde. Wir haben gelernt, dass man diese Kriegsverbrechen nicht als solche benennen darf, weil die Kriegsverbrechen Nazideutschlands sowie der Holocaust zu einer noch verbrecherischen Kategorie gehören, als die von Churchill und den Seinen erfundene systematische Vernichtung deutscher Kultur, ziviler Bevölkerung und urbaner Infrastruktur.

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Neujahrsgruß

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3. Januar 2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

für das Jahr 2016 wünsche ich Ihnen – etwas verspätet aber nicht minder von Herzen und jedem ganz persönlich – ein gesundes, friedvolles und glückliches Jahr 2016.

Aus dem Pflichtgefühl des gewissenhaften Chronisten heraus habe ich mir – wie einige von Ihnen sicherlich auch – die Botschaften der derzeit höchsten Repräsentanten des deutschen Volkes für das bevorstehende Jahr angehört.

Entgegen meinen Erwartungen hat Pastor Gauck, wie ich meine, eine gute Rede zum Weihnachtsfest gehalten und man konnte seinen Aufruf zur Dialogbereitschaft gegensätzlicher gesellschaftlicher Gruppen auch als Botschaft an die Kanzlerin verstehen, von ihrer dialogfreien und daher „alternativlosen“ Mantrapolitik umzukehren. Aber die unselige Pfarrerstochter aus der Uckermark hat diesen Ruf nicht gehört! Ihre Neujahrsbotschaft aus einer Parallelwelt war ein einziger Allgemeinplatz und eine Riesenheuchelei.

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Frohe Weihnachten!

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Allen Freunden, Bekannten und meiner geschätzten Leserschaft wünsche ich ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest.

Statt eines Weihnachtsgedichtes gefiel mir zum Jahresausklang die folgende Strophe:

Dunkelland

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Donnerstag, 10. Dezember 2015

Wir Abendländer befinden uns ja derzeit im Advent, d.h. wir erwarten die Ankunft des Lichts. Christen in aller Welt erwarten sogar die baldige zweite Ankunft ihres Herrn Jesus Christus. Manchmal beneide ich sie darum.

Deutschland, und mit ihm ganz Europa, versinkt dagegen zunehmend ins Dunkel. Der neue Faschismus, also die komplette Bündelung von politischer, finanzwirtschaftlicher und medialer Macht, breitet sich rasch aus. Im Westen werden Kultur, Humanismus  und Freiheit unter dem Deckmantel des „Antiterrorkrieges“ zielstrebig beseitigt.  In vielen westlichen Ländern haben sich Armut und Perspektivlosigkeit breit gemacht. Und im Morgenland sind inzwischen 12 Länder damit beschäftigt, den WK III militärisch auszuweiten, welcher von der NATO spätestens mit dem so genannten „Euromaidan“ in Kiew eingeläutet wurde.

Da ist es „seelenerhellend“, wenn man einmal eine Außensicht findet, die zeigt, dass nicht die ganze Welt im Neofaschismus versinkt:

Dunkelland

 

 

WK III

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Sonnabend, 28. November 2015

Einige Leser kritisierten meine Auffassung, dass wir uns längst im 3. Weltkrieg befinden und fanden das übertrieben. Doch nicht nur der Auffschrei des französischen Möchtegern-Napoleons François Gérard Georges Nicolas Hollande nach den Pariser Terroranschlägen, sondern auch Wladimir Putins Reaktion nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die türkische Luftwaffe lassen nichts Gutes ahnen. Sie bekräftigen meine Auffassung, dass die Welt aus der Phase des hybriden Krieges immer mehr in einen großen militärischen Schlagabtausch hineingleitet. Zur Genese des WK III könnt Ihr in diesem Link lesen.

Die Russische Föderation reißt den westlichen Anführern zwar immer mehr ihrer heuchlerischen und zwiegesichtigen Masken vom Kopf und die böse Achse der Mammonisten wird täglich offenbarer. Doch die US-NATO kann sich in Syrien nicht einfach zurückziehen, weil dann für alle Welt klar wird, dass sie auch militärisch nur ein Papiertiger ist. Und schon bereitet unsere Regierung, flankiert von den Einheizmedien, den nächsten gewaltigen Rechtsbruch vor: Sie will, dass unser Militär mit in den Krieg zieht.

Aus Sicht des Grundgesetzes ist es dabei völlig unerheblich, auf welcher Seite sie das tut. Es ist verboten! Und jedes Land könnte ungestraft gegen uns losschlagen, weil wir noch unter der „UN-Feindstaatenklausel“ stehen. Deshalb wäre es jetzt die Pflicht der so genannten Sozialdemokraten, die Koalition mit den Konservativen aufzukündigen, im Parlament eine breite Mehrheit für die Aufhebung der Immunität der kriegstreibenden Regierungsmitgliederzu erwirken und diese zusammen mit den Kriegshetzern der Einheizpresse der deutschen Strafgerichtsbarkeit zu überantworten.

Wir hier unten gehen nicht davon aus, dass eine solche – durchaus mögliche und legale – Entwicklung in Gang kommt. Die Sozies machen sich derzeit wieder genauso mitschuldig, wie beim Eintritt des Deutschen Reiches in den 1. Weltkrieg. Der WK III wird weiter eskalieren und die Mammonisten bekommen, was sie haben wollen. Wahrscheinlich wird Moskau jetzt noch einmal zu einer großen Koalition der IS-Gegner aufrufen. Dies wird an der Lage jedoch nichts ändern. Darauf könnte ein russisch-syrisches Flugverbot für alle nicht von der Syrischen Regierung „eingeladenen“ Mächte folgen. Und dann muss sich Washington entscheiden: Entweder sie drehen bei, wie in der Krimkrise, oder sie aktivieren den Ukraine-Krieg, oder oder oder?

ErdoganGate

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Donnerstag, 26.. November 2015

Es ist ermüdend und deprimierend und lenkt einen von den guten und schönen Seiten des Lebens ab. Aber im Sinne der Aufklärung ist es für uns hier unten unerlässlich, unseren Beitrag zu leisten, den Schleier der Lügen und Diffamierungen so weit wie möglich zu zerstören. Zum Glück gibt es auch viele andere, die das gleiche versuchen. Wer wissen möchte, warum der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kurz nach seiner Wiederwahl und dem Besuch von Kanzlerin Merkel durchdrehte und der russischen SU-24 auflauerte, der kann sich im nachfolgenden Fundstück von Friedericke Beck informieren. Es geht ums Öl-Geschäft. Freilich scheint die NATO-Führung derzeit keine Lust zu haben, daraus einen Bündnisfall zu konstruieren.

Erdogangate

 

 

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