Sport frei?

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Karfreitag, 30. März 2018

Sport frei“ ist ein alter deutscher Sportlergruß, erfunden vom Turnvater Jahn. Er war in der DDR zu allen sportlichen Veranstaltungen obligatorisch. Mit diesem Gruß (Trainer oder Veranstalter: „Wir begrüßen uns mit einem Sport …“ – Sportler: „… frei!“) wurden auch der schulische Sportunterricht und jede Form von (Mannschafts-)Training eröffnet. Teilweise findet er heute noch Verwendung. Jedoch zunehmend weniger.

Und das ist auch richtig so! Weiter

Islamdiskurs

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Dienstag, 20. März 2018

Kaum ist die neue Regierung im Amt und Innen- und Heimatminister Seehofer vereidigt, bricht dieser – so wahr ihm Gott helfe – eine neue Islamismusdebatte vom Zaun. Und oh Wunder, es funktioniert: Linke, Rechte, Intellektuelle und Stammtischhalter, Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen, Islamverbände, Juden, Christen, Atheisten, konfessionslose und solche die es werden wollen, streiten erbittert um die Sinnlosfrage: „Gehört der Islam zu Deutschland?“ Weiter

Grokord-Regierung

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Sonntag, 18. März 2018

Nun haben wir sie, die neue Regierung! Angela Merkel hat auch noch das rechtswidrige Abstimmungsverfahren der rund 400.000 SPD-Mitglieder (0,5 % der deutschen Bevölkerung) überstanden, von dem das Wohl und Wehe der Republik abhängig gemacht worden war. Die Minister und andere Angestellte des deutschen Volkes konnten vereidigt werden und ihre Posten beziehen. 209 neue hochbezahlte Ämter wurden neu geschaffen, so dass auch genügend Helfershelfer der Grokord (Große Koalition der Rekorde) für Jahre ihr fürstlich bezahltes Auskommen finden werden. Weiter

Olympia

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Mittwoch, 28. Februar 2018

„Olympia“ ist ein beliebter weiblicher Vorname. Er stammt aus dem Griechischen und bedeutet „vom Olymp“, dem lichten Sitz der Götter, kommend; oder auch frei übersetzt „die Himmlische“. Dieser Name erhielt große Aufmerksamkeit im 19. Jahrhundert, als der französische Maler Eduard Manet 1863 sein Werk „Olympia“ vorstellte. Das Porträt der Dame Olympia sorgte damals für einen Skandal, weniger wegen deren Nacktheit, als aufgrund ihrer Selbstbewusstheit und ihrem direkten Blick auf den Betrachter. Das Bild gilt vielen Kunst- und sonstigen Historikern als Begründung der Moderne und als früher Ausdruck der emanzipierten Frau. Weiter

Social Justice Warrios

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Sonntag, 18. Februar 2018

Noch bis ins 20. Jahrhundert mussten wissenschaftliche Arbeiten in lateinischer Sprache verfasst werden. Bis weit in die Neuzeit hinein war Latein die Sprache der Wissenschaft schlechthin – ob in Philosophie, Theologie, Rechtsprechung, Medizin oder den Naturwissenschaften. Seit Carl von Linnés „Systema Naturae“ (1735) werden auf Grund internationaler Vereinbarungen bis heute alle neu entdeckten Arten von Lebewesen mit lateinischen Bezeichnungen versehen. Aktuell warten beispielsweise mindestens drei Millionen Bakterien noch auf ihre lateinischen Namen.

Die Sprache des Römischen Weltreiches erfuhr besonders nach der so genannten Konstantinischen Wende zum „Imperium Romanum Christianum“ nochmals einen gewaltigen Bedeutungsschub, der bis heute nicht verblasst ist und den z.B. das Spanische und selbst das Englische nicht übertreffen konnten. Dennoch: Die Sprache des 21. Jahrhunderts für Wissenschaft, Kultur und Medien ist das Englische (Amerikanische); und auch im Umgangssprachlichen setzt es sich in der ganzen Welt, selbst in den neu aufsteigenden ostasiatischen Mächten, unaufhaltsam durch. Seit dem Siegeszug der IT-Technologien und den genialen Erfindungen des Smartphones und der Socialmedias kann man davon ausgehen, dass das Englische als dominierende Weltsprache noch weit über den bereits absehbaren Untergang des angelsächsischen Imperiums hinausreichen wird. Deshalb müssen nicht nur wir hier unten uns immer wieder mit Anglizismen auseinandersetzen, deren oftmals widersprüchliche Bedeutungsinhalte für die allgemeine Meinungsbildung Geltung erlangt haben. Weiter

D-Day

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Sonntag, 4. Februar 2018

Wir hier unten kämpfen gegenwärtig mit einem seltsamen Bauchgefühl, welches uns aus den Herbsttagen des Jahres 1989 bekannt vorkommt. Die kommunistische Parteielite der DDR befand sich gerade in den Vorbereitungen der Feiern zum 40. Jahrestag ihres Sowjetvasallenstaates, während unsere Kinder und Enkel auf abenteuerlichsten Fluchtwegen dabei waren, den einzigen und wahren deutschen Arbeiter- und Bauernstaat in unübersehbaren Scharen zu verlassen. Botschaften wurden besetzt, Züge gekapert und Grenzdurchbrüche organisiert. Wir wussten instinktiv: So konnte es nicht weitergehen! Und es begannen die Montagsdemonstrationen, ausgehend vom Vogtländischen Plauen, gefolgt von den Leipzigern der Nikolaikirche und dann immer weiter. Entgegen der vierzig Jahre in allen Schulen, Universitäten und Betrieben gepredigten gutmeinenden und einzig richtigen marxistisch-leninistischen Lehre entschieden sich die Menschen Mitteldeutschlands für die Realität. Weiter

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