Staatsaffäre

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Womit könnten sich unsere Minister und Abgeordneten noch beschäftigen, was nicht bereits durch die Brüsseler Eurokraten geregelt würde? Richtig, mit sich selbst! Zunächst beschlossen sie kurz nach der Bildung der Koalition klammheimlich eine neuerliche Erhöhung ihrer Diäten um 830 auf 9082 Euro. Dann wurden die Ministerposten und die Staatssekretärsstellen verteilt. Diese wiederum beriefen dort, wo es noch freie Plätze gab oder neue geschaffen wurden, ihre Vasallen auf Abteilungsleiterposten und so fort.

Sebastian Edathy (SPD) war nicht dabei, obwohl er sich als Vorsitzender des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses ausreichend als Verschleierungstaktiker profiliert hatte. Der damalige Innenminister und Doktor der Rechte, Hans-Peter Friedrich (CSU), hatte, „um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden“, schon im Herbst 2013 den Chef des Koalitionspartners, Sigmar Gabriel (SPD), informiert, dass gegen Edathy wegen eines Verdachts, er könnte Konsument von Kinderpornografie sein, ermittelt werde. So ein Mann dürfe niemals Minister werden oder einen anderen Amtsträgerposten in der neuen Regierung bekleiden. Der zu erwartende Skandal wäre unabsehbar. Recht hatte er!, meint der deutsche Stammtisch. Weiter

Muttermilch Patentierung

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Was hat Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, mit den Muttermilch-Patenten von Nestle und Monsanto zu tun?

Derzeit möglicherweise noch nichts! Denn die US-Regierung verhandelt das so genannte Freihandelsabkommen TTIP mit der EU-Kommission ja im Geheimen. Da ist es gut möglich, dass die braven und hochdotierten Europaabgeordneten nur ganz wenig darüber wissen. Martin Schulz (SPD) hat nach der US-Diplomatin Victoria Nuland seine Meinung zur Europapolitik jetzt ebenfalls ungeschminkt kundgetan. Wegen der Schweiz, die gar kein Mitglied ist. Deren Bürger durften nämlich wieder einmal direkt abstimmen. Diesmal zur Frage der Einwanderung in den Alpenstaat. Mit denkbar knapper Mehrheit sprachen sie sich – ähnlich wie schon in der Moscheenfrage – gegen ungebremste Einwanderung aus. Weiter

Outing

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Hiermit möchte ich meinen Mitmenschen, der interessierten Öffentlichkeit, ja sogar der ganzen Welt mitteilen, dass ich mich ab sofort und überall zu meiner Heterosexualität bekenne, auch wenn ich damit als ganz unmoderner und nach rückwärts gewandter Mensch erscheinen möge. Dies ist mir aber aus zwei Gründen ziemlich gleichgültig. Denn erstens bin ich inzwischen in ein biblisches Alter eingetreten, komme als Fußballstar ohnehin nicht mehr in Betracht. Und Zweitens habe ich mein Berufsleben abgeschlossen, muss also auf Kolleginnen und Kollegen, auf Frauen und Kinder, russische Gesetze und Alice Schwarzers Meinung keine Rücksicht mehr nehmen. Ergänzen möchte ich noch, dass ich Sex jetzt am liebsten habe, wenn die Partnerin oben ist und die Initiative ergreift, bis mir das zuviel wird, ich dann um die Prettydogstellung bitte oder zum Kuscheln übergehen möchte. Gegen Petting, vorzugsweise orales, ist natürlich auch nichts einzuwenden. Weiter

Sicherheit 2014

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Leider endete das alte Jahr nicht so friedlich, wie wir es für Sie, verehrte Leserschaft, ebenso wie für uns hier unten, erhofft hatten. Am 29. und 30. Dezember erschütterten gleich zwei schwere Selbstmordattentate hintereinander die russische Schicksalsstadt Wolgograd, das frühere Stalingrad. Insgesamt starben beim Bombenanschlag auf einen Linienbus 16 Passagiere und beim Attentat im Bahnhof der Stadt am Sonntag 18 unschuldige Menschen. In Kliniken in Wolgograd und Moskau werden noch 64 Verletzte behandelt. Wolgograd liegt etwa 700 Kilometer von Sotschi entfernt. Und deswegen werden die Anschläge nicht nur von allen Russen einschließlich Wladimir Putin mit Angst und Sorge zur Kenntnis genommen.
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Meineide

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Artikel 56 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland beinhaltet die Bestimmungen über den Amtseid, den der Bundespräsident vor den Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates nach seiner Wahl abzulegen hat. Ganz ähnlich müssen dies der Bundeskanzler, alle Minister und Staatsbediensteten, ja sogar die Abgeordneten des Deutschen Bundestages und aller Landtage bis hinunter zu den Bürgermeistern und Gemeinderatsmitgliedern tun. Neuerdings ist ihnen dabei freigestellt, ob sie den Eid in Gottes Namen oder nur so leisten. Weiter

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