Normalverteilung

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Mittwoch, 25. Oktober 2017

Die Normal- oder Gauß-Verteilung, benannt nach dem großen deutschen Mathematiker und Gelehrten Carl Friedrich Gauß, ist ein wichtiger Typ stetiger Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Ihre Wahrscheinlichkeitsdichte wird auch Gauß-Funktion, Gaußsche Normalverteilung, Gaußsche Verteilungskurve, Gauß-Kurve, Gaußsche Glockenkurve, Gaußsche Glockenfunktion, Gauß-Glocke oder schlicht Glockenkurve genannt. Die besondere Bedeutung der Normalverteilung beruht unter anderem auf dem zentralen Grenzwertsatz, demzufolge Verteilungen, die durch Überlagerung einer großen Zahl von unabhängigen Einflüssen entstehen, unter normalen Voraussetzungen annähernd normalverteilt sind. So steht es geschrieben in allen einschlägigen Lexika und sogar im inzwischen mammonistisch manipulierten Elektroniklexikon „Wikipedia“. Viele von uns „hier unten“, aber auch von denen etwas weiter oben, haben dieses Naturgesetz in ihrer Schul- oder Studienzeit kennen gelernt und sich möglicherweise Gedanken darüber gemacht.

Die Kognitionswissenschaft, so Wikipedia,  soll das Ergebnis interdisziplinärer Bemühungen zwischen Psychologie, Neurowissenschaft, Informatik, Linguistik, Philosophie, Anthropologie und Soziologie sein. Wer derart viele Wissensgebiete integrieren muss, um zu einer brauchbaren Erkenntnis zu gelangen, kann in seinen Bemühungen durchaus scheitern. Daher ist es leicht vorstellbar, dass eine/r angesichts der Relativität des Erkenntnisstandes der jeweiligen Wissenschaftsdisziplin an der Aussichtslosigkeit seines Bemühens schier verzweifelt. Es scheint fast unmöglich, eine taugliche Meinung zu entwickeln. Dabei besteht das Problem nicht nur in der Relativität des augenblicklichen Erkenntnisstandes, sondern auch darin, dass nicht jedes menschliche Gehirn gleichermaßen geeignet ist, Informationen zu verarbeiten. Man wäre geneigt zu kapitulieren, gäbe es da nicht dieses Naturgesetz der Normalverteilung.

Nun wissen nicht nur wir hier unten, dass die Bildungsprinzipien der Aufklärers Wilhelm von Humboldt in Deutschland seit Jahrzehnten mit Füßen getreten werden. Es geht nur noch um Ausbildung, damit die Menschen in den Arbeitsprozessen (und neuzeitlich auch in den Meinungsbildungsprozessen) möglichst reibungslos funktionieren. Es geht um Profit und um Quote! Es geht um die Durchsetzung der Ideologie des Mammons. Dabei wird allerdings übersehen, dass Erkenntnis, Innovation und Schöpfertum nicht über eine solche Schmalspurbildung erreichbar sind. Kunst und Musen sind weitere Disziplinen, die zur Erreichung menschlichen Schöpfertums unerlässlich sind.

Solche Erkenntnisse werden von den vielen Halbgebildeten, die sich in dieser Welt zu politischem Führertum oder zur Meinungsmache berufen fühlen, völlig unterschätzt. Wegen ihres rudimentären Wissens – wahrscheinlich auch wegen ihrer Charakterdefizite und ihrer mangelnden Intelligenz – flüchten sie sich in eine selbstgefertigte Ideologieblase. In diese versuchen sie dann das Volk (die Menschheit) mit hineinzuziehen. Mit den bekannten katastrophalen Folgen…

Die links-grünen Narrative, wie die „Klimarettung“ der Welt, die CO2-Lüge oder der „Rechtsruck“ der europäischen Bevölkerung, erfahren infolge der Wirkung des von Carl Gustav Gauß entdeckten Naturgesetzes jetzt die erforderliche Korrektur. Das Schmerzensgeschrei dieser „Eliten“ ist entsprechend groß. Ganz unabhängig vom individuellen Wissensstand, Intellekt, Charakter und Wollen der derzeit mit Jamaika-Koalitionsbesprechungen befassten linksgrünen Reste der bundesdeutschen Poltikerkaste, drängt das Pendel der Vernunft unvermeidbar wieder nach der Mitte. Lägen die Typen, die in den vergangenen Jahren an die Spitzen der „Koalitionsparteien“ vorgedrungen sind, intellektuell und charakterlich nicht weit unterhalb der Normalverteilung, würden sie das vollkommen normal finden.

Zur Verdeutlichung der Fragen von links und rechts im politischen Spektrum empfehle ich, sich auch dies und das zu Gemüte zu führen.