Finis Germania

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Dienstag, 1. August 2017

Es entzieht sich unserem tieferen Verständnis, wieso Rolf Peter Sieferles Werklein „finis germania“ seit Wochen die Amazon-Bestsellerliste anführt und es sogar in die Werksbesprechung der New York Times geschafft hat.

Ist es nur, weil das nach seinem Suizid herausgebrachte Pamphlet gleich mehrere Skandale ausgelöst hat? Professor Sieferle war unter anderem Regierungsberater! Nahm er sich das Leben, weil Angela Merkel nicht auf seine Einwendungen zur Massenimmigration gehört hat? Oder gab er auf, weil die „Welt“ seine letzten Werke als „rechtsextrem“ einstufte, während die „Süddeutsche Zeitung“ ihn in ihrem Nachruf noch als den „Unerschrockenen“ apostrophierte?!

Der renommierte Kulturhistoriker war aber beileibe nicht der erste oder einzige, der das Ende Deutschlands vorhergesagt hat. Allerdings hat er seine Erkenntnisse aus einer kulturhistorischen Perspektive in Zusammenhang mit „dem ewigen Nazi“ und „dem ewigen Juden“ gebracht. Das hat sich seit Martin Luther, Ernst Jünger und Oscar Spengler kein deutschsprachiger Geistesarbeiter mehr getraut. Aber sich deswegen gleich das Leben zu nehmen?

Seit der Besetzung Palästinas durch die Römer vor über 2000 Jahren ist aber nicht nur der Stamm Juda untergegangen, sondern sind u.a. auch die Etrusker, Karthager, Goten, Langobarden und Franken im Orkus der Geschichte verschwunden. Ihre wunderbaren Hinterlassenschaften können wir aber heute noch bewundern! Wieso sollte es den so genannten Deutschen, die doch erst seit 1871 eine Art Nation gebildet haben, nicht ebenso ergehen? Davon geht die Welt nicht unter!

Man kann die Auffassung vertreten, dass die Zeit der Nationen noch nicht vorbei ist, obwohl es doch offensichtlich scheint, dass in der Ära der fast ungebremsten Kommunikation die Vermischung der Ethnien und Informationen noch rascher voranschreitet, als zur Zeit der Römer, Germanen oder Hunnen. Der halbgebildete kurzzeitige österreichische Führer der „Deutschen“ hatte ebensowenig wie die „Juden“ erkannt, dass im 20. Jahrhundert schon längst keine „jüdische“ Ethnie mehr existierte. Das infolge des zweiten Dreißigjährigen Krieges entstandene Israel ist deshalb ein Fake, erfunden von den Leuten um Theodor Herzl und seinen Zionisten, die aus tief sitzenden religiösen Gründen meinen, eine zionistische Welt errichten zu müssen. Ebenso ein Fake war der „Arier“, den die Hitleristen aus den Menschen, die den ersten Dreißigjährigen Krieg überstanden hatten, zurückzüchten wollten, vollkommen verkennend, dass die Menschheit nicht erst seit der Völkerwanderung kreuz und quer kopuliert hat.

Von uns muss die Frage gestellt werden, ob sich der Staat Israel auf Juda berufen kann, wohl wissend, dass es keine jüdische Ethnie mehr gibt, allenfalls eine jüdische Weltreligion. Die Anführer Israels behaupten aber, dass ihr Staat säkular und demokratisch sei. Das Judentum wurde von den Aschkenasim jedoch aus religiösen Gründen okkupiert! Somit kann es keinen Antisemitismus geben, allenfalls eine „Judenfeindlichkeit“, die freilich ebenso blödsinnig wie eine „Katholikenfeindlichkeit“ ist. Und die deutsche Nation muss sich klar darüber werden, dass sie noch nie nur aus Ariern bestanden hat. Demzufolge gibt es Sieferles „ewigen Juden“ genauso wenig, wie seinen „ewigen Nazi“ (womit er wohl den ominösen „Herrenmenschen“ gemeint hat). Wobei letzterer überall existieren kann, denn selbst im Staat Israel kann man „Nationalsozialisten“ ausmachen.

Wenn nun seit Beginn des 21. Jahrhunderts Neger und Araber Europa überfluten, so ist dies keine kulturhistorische Frage, sondern vor allem ein soziale. Und ob die junge deutsche Nation demnächst untergehen wird, hängt vor allem davon ab, ob sie sich aus dem Kolonialismus des angelsächsischen Imperiums befreit. Es sieht glücklicherweise derzeit eher so aus, dass der anglo-amerikanische Hegemon am Ende ist, während im Osten die Sonne aufgeht. Dies hat uns der französische Historiker Emmanuel Todd bereits 2002 in seinem Werk „Weltmacht USA – Ein Nachruf“ klar gemacht.

Sollte es dem aufstrebenden asiatischen Empire gelingen, die soziale Frage für die Länder südlich des Äquators, zum Beispiel durch das Projekt der „Weltlandbrücke“, nachhaltig zu lösen, könnte eine Mitwirkung der Deutschen in dieser Koalition ihren Untergang noch sehr lange hinauszögern.

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