100 und ein Tag

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Montag, 1. Mai 2016

Seit hundert Tagen schaut die Welt nach Washington D.C. und rätselt, was sich in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika hinter den Kulissen des politischen Theaters wirklich abspielen mag.

Der neue Präsidentendarsteller, der ähnlich spaßige Züge wie der ungeratene Sohn G.W. aus der Bush-Dynastie aufweist, welcher dieses Amt in der Zeit vom 20. Januar 2001 bis zum 20. Januar 2009 inne hatte, hat die Menschheit nicht allein mit seinem unorthodoxen Wahlkampf in Verwirrung gebracht. Da hatte er immerhin versprochen, dass er dem amerikanischen Volk die Macht wiedergeben, der F.E.D. und der Wallstreet die Allmacht nehmen und mit den Pädophilen in Washington und Hawaii aufräumen werde.

Mittlerweile müssen die Völker dieser Welt befürchten, dass er, ähnlich wie es sein Vorvorgänger gegenüber dem argentinischen Präsident Nestor Kirchner einmal äußerte, den andauernden Krieg ebenfalls für das beste Mittel hält, die US-Wirtschaft wiederzubeleben und die USA stärker zu machen. Die Hoffnung, dass das anlo-amerikanische Imperium seinen „Antiterrorkrieg“ beenden könnte, die Donald Trump vor seinem Amtsantritt genährt hat, war also trügerisch. Wir hier unten müssen zugeben, dass wir durch diese Hoffnung auch einige Zeit beflügelt wurden. Allerdings wurden wir von einigen Analysten auch gewarnt, dass der angeblich unabhängige Selfmademan nur der „Plan B“ der Mammonisten sein könnte, als klar wurde, dass Frau Clinton durch die Veröffentlichungen von Wikileaks irreversibel diskreditiert war und die deutliche Gefahr bestand, dass sie die Präsidentschaftswahlen nicht gewinnen würde. Und Trump ist auch gar nicht so unabhängig, wie er dargestellt wurde, denn seine Verschuldung bei den Finanzmächten ist noch heute exorbitant.

Inzwischen hat das Imperium den Krieg in Mittelnahost gegen die Ostkoalition aus Syrern, Russen, Iranern und Chinesen klar verloren. Gegenwärtig sind sich die „Eliten“ in Washington uneinig, wie sie eine Kriegsinitiative zurückgewinnen könnten. Ihr „unabhängiger“ Mann erwies sich bislang als poltisch ziemlich stümperhaft. Das hire und fire, das er, analog zu seiner bisherigen Tätigkeit, in den ersten hundert Amtstagen durchgezogen hat, ersetzt jedenfalls nicht die fehlende politische Agenda! Und das völkerrechtswidrige Herumballern mit Tomahawks und MOABs beeindruckt die Ostkoalition auch wenig.

Die Nordkoreafalle, die ihm China und Russland jetzt gestellt haben, treibt die Neocons und die Militärs in Washington noch mehr auseinander. Sie können tun was sie wollen, derzeit befinden sie sich in einer lose-lose-Situation: Geht das Imperium auf der fernöstlichen Halbinsel in einen Krieg hinein, werden sie ein ähnliches Fiasko erleben wie in Mittelnahost oder Vietnam. Geht es nicht hinein, weiß die ganze Welt, dass die US-Forces nur noch Papiertiger sind. Es heißt, dass Trump jetzt verlässliche Verbündete gegen Nordkorea sucht. Vielleicht findet er ja bald ähnliche Idioten wie Al Nushra oder ISIS, die sich für das Empire abschlachten lassen.

Derzeit gewinnen wir hier unten jedenfalls den Eindruck, dass die Macht im Oval Office durch die Israel-Lobby um Jared Kushner, dem Ehemann von Ivanka Trump, übernommen wurde. Doch anscheinend hat auch der enorme Schwierigkeiten, die Militärs und die Geheimdienste auf seine Seite zu ziehen. Einen atomaren Schlagabtausch mit der Ostkoalition will von denen niemand mit Verstand. Schwere Zeiten für den Westen!

Sollte der Rotschopf im Weißen Haus demnächst wirklich ernsthaft gegen Pizzagate, F.E.D. und den tiefen Staat in den USA vorgehen, dann vergessen Sie, verehrte Leserschaft, bitte die obige Analyse!