Die Soziale Frage

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Montag, 31. Oktober 2016, Reformationsfest

Bereits mehrfach hatten wir hier unten darauf hingewiesen, dass eine Reformation der deutschen Demokratie notwendig ist: Reformation

Nicht allein wegen der in nicht vollständiger Freiheit vollendeten Teilvereinigung im Ergebnis der „friedlichen Revolution“ von 1989, sondern vor allem wegen der 25-jährigen Entwicklung seither, ist eine weitreichende Reform unseres Staatswesens dringlicher denn je. Derzeit befinden wir uns in einer Phase der galoppierenden Auflösung des deutschen Rechtsstaates und eines Überganges in internationales Vertragsrecht, was mit dem so genannten Grundgesetz, welches rund 50 Jahre deutsche Rechtsgrundlage war, massiv kollidiert. Ob TTIP; CETA, ISM, Auslandseinsätze der Bundeswehr, ungebremste illegale Masseneinwanderung usw., alles widerspricht dem bisherigen Recht der Bundesrepublik Deutschland. Dieser politische Vorgang, vorangetrieben von Dr. Angela Merkels Berliner Politmafia, ist nur vergleichbar mit der Rechtsumwandlung im Deutschen Reich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Wo dies hinführte, haben unsere Väter und Mütter und zum Teil auch wir Älteren erlebt. Die übergroße Mehrheit der heutigen Generation hat es jedoch nicht am eigenen Leibe erdulden müssen. Im Gegenteil, die Nachkriegsgenerationen der Deutschen lebten seit den 60er Jahren auf einer Insel des Wohlstandes, des materiellen Überflusses und der Ahnungslosigkeit. Doch mittlerweile macht sich auch beim sprichwörtlichen „Deutschen Michel“ die Angst breit, dass dieser wohlige Zustand ziemlich abrupt zu Ende gehen könnte, weil alle Zeichen auf Sturm stehen. Die sinnlosen Kriege in Mittelnahost und in der Ukraine, die anhaltende illegale Zuwanderung, die räuberische Nullzins-Finanzpolitik, die von den Einheizmedien unterstützte Unrechtspolitik der deutschen Regierung, die stetig schleichenden Preiserhöhungen, die zunehmende Kriminalität und Unsicherheit, die horrende Jugendarbeitslosigkeit in den südlichen Nachbarländern, all das sickert allmählich, aber nachhaltig, in das Unterbewusstsein der Deutschen ein und wartet auf den Tag, an dem die daraus resultierenden Erkenntnisse hervorbrechen werden.

Ein Ausdruck, dass dieser Ausbruch kurz bevorstehen könnte, sind die zunehmenden „Demonstrationen“ auf Deutschlands Straßen. Es ist jedoch das alte Bild: „Rechtspopulisten“ treffen auf „Linksradikale“, „national Identitäre“ auf „Antideutsche“, „Proeuropäer“ auf „Nationalisten“, „Russophile“ auf „Atlantiker“ und so weiter und so fort. Und „die da oben“ sitzen weiterhin unbehelligt in ihren Palästen und freuen sich, dass es ihnen wieder einmal gelungen ist, den Krieg in die Hütten zu tragen. Mit ihren Einheizmedien und deren Huren geben sie die Themen vor, an denen sich die unteren zwei Drittel der Gesellschaft zerfleischen sollen.

Ein Thema fehlt: „Die Soziale Frage“ kommt nicht vor! Tote Kinder in Aleppo, Kreuzzug gegen die „muslimischen Barbaren“, Enthauptungen in Mossul, „Bauer sucht Frau“, „Adam sucht Eva“, Clinton gegen Trump und Fußball, Fußball, Fußball… Daran soll sich der Deutsche Michel aufreiben. Aber nicht an der sozialen Situation in Deutschland, nicht an der in den Staaten der so genannten Europäischen Union und schon gar nicht an der in der „Dritten Welt“ oder den muslimischen Ländern! Die Soziale Frage ist jedoch keine von links oder rechts, sondern eine von oben und unten! Das obere eine Prozent agiert seit 1897 mit wachsendem Erfolg gegen die restlichen 99 Prozent der Menschheit. Einige irrsinnig Reiche führen asoziale Kriege gegen Fleißige und Hungernde gleichermaßen.

Seit Kurt Tucholski sollte jeder Deutsche den Zusammenhang zwischen Krieg und Börsenkursen kennen.  Dennoch wissen nur wenige Zeitgenossen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Wallstreet und dem Krieg im Irak und in Syrien besteht. Doch seit der Entdeckung der ersten Ölquellen in Mittelnahost beutet die Wallstreet, unterstützt von königlichen Satrapen, die islamischen Völker gnadenlos aus und überzieht sie mit Krieg. Dabei ist es der Finanzaristokratie hervorragend gelungen, die religiösen Differenzen der muslimischen Welt zu instrumentalisieren, so dass sich inzwischen Schiiten und Sunniten, Alawiten, Sufisten, Aleviten, Hadithen usw. selber gegenseitig (vor allem mit westlichen Waffen) abschlachten. Und obwohl offensichtlich ist, dass es sich bei diesem „Dreißigjährigen Krieg“ unseres 21. Jahrhunderts ebenfalls um eine Frage der Börsenkurse handelt, wird der Hass der Steuerzahler der „westlichen Wertegemeinschaft“ nun auf den „Islamischen Staat“ gelenkt.

Doch der „Islamische Staat“, der im Ergebnis des dritten Irakkrieges des Westens erstand, ist möglicherweise die stärkste Freiheitsbewegung der Welt gegen die Wallstreet. Der sunnitische Dschihad hat die „Soziale Frage“ mit der Scharia verbunden. „Christliche“ religiöse Verheißung für die Unterdrückten hat schon das Römische Imperium zu Fall gebracht. Der islamische Dschihad wird das angloamerikanische Imperium über kurz oder lang zu Fall bringen. Wegen der „Sozialen Frage“: