Klimakterium

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Dienstag, 15. Dezember 2015

Als Klimakterium bezeichnet die Wissenschaft allgemein die Erreichung eines bestimmten Reifegrades eines biologischen Systems, bei dessen Eintritt sich allerdings auch ein unumkehrbarer Alterungsprozess einstellt, mit dem sich das mehr oder weniger schnelle Absterben des Organismus ankündigt. So weit ist die gegenwärtige Menschheit ganz offensichtlich noch nicht. Sonst wären sich die Teilnehmer der großen Pariser Umwelt- und Klimakonferenz nicht vollkommen kindisch lachend und weinend in die Arme gefallen, als ihre Staatschefs vorige Woche ein Weltklimaabkommen unterzeichneten, bei dem wir hier unten ebenfalls nicht wissen, ob wir weinen oder lachen sollen.

Rund 17.000 Konferenzteilnehmer, darunter 130 Staatsoberhäupter, haben dabei soviel Treibhausgas emittiert, dass allein deswegen das diesjährige weiße Weihnachten wiederum ausfällt. Das durch menschliches Wirken verursachte Kohlendioxid sowie einige weitere Treibhausgase hätten eine enorme Wirkung auf unser Klima, skandierten sie einhellig. Auf der auch „Erdgipfel“ genannten Konferenz wollten die teilnehmenden Staaten ein weiteres Mal nachhaltige Lösungen für globale Probleme wie Hunger, Armut, Umweltzerstörung oder die wachsende soziale Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern finden – mit „weichenstellenden“ Ergebnissen. Man hat sich erst einmal darauf geeinigt, dass bis zum Jahr 2030 die durchschnittliche Erderwärmung auf weitere 2 Grad begrenzt wird. Hoffentlich macht die Sonne mit!, dachten wir hier unten spontan. Wenn ein deutscher Ingenieur solchen Unsinn liest, gewinnt er unweigerlich den Eindruck, dass der Geisteszustand der Menschheit über den Stand eines Neugeborenen noch nicht hinausgelangt ist.
Tatsache ist: Das Klima hat sich auch in unseren Breiten drastisch geändert und es ist wirklich wärmer geworden. Und wir hier unten haben mit einer gewissen Häme verfolgt, dass die zunehmenden Supertornados neuerdings stets den nach China zweitgrößten Umweltverschmutzer USA verwüsten. Leiden müssen aber dort wie hier vor allem die Unterschichten.

Tatsache ist aber auch: Nur etwa 3 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen werden durch die Menschheit produziert. Dazu kommen noch einige andere so genannte Treibhausgase. Doch etwa drei Viertel der anthropogen verursachten Abgase sind das ungiftige Kohlendioxid, welches vor allem Pflanzen dringend brauchen. Das sind jährlich immerhin rund 30 Milliarden Tonnen. Aber: Die Weltmeere enthalten 37.400 Milliarden Tonnen (GT) von gelöstem Kohlenstoff, die Landbiomasse beinhaltet zwischen 2000 und 3000 GT und die Atmosphäre trägt 720 Milliarden Tonnen. Die Meere, das Festland und die Atmosphäre tauschen ständig CO2 miteinander aus, so dass die zusätzliche von Menschen beigesteuerte Menge ziemlich unbedeutend ist. Die meisten Menschen, insbesondere die westlichen Politiker, haben vergessen, was sie bereits in der Schule gelernt haben: Der CO2-Anteil an der atmosphärischen Atemluft beträgt weniger als 1/2 Prozent, Sauerstoff dagegen rund 21 und Stickstoff rund 70 Prozent.
Beschlüsse gegen die allgemeine Umwelt- und Meeresverschmutzung, die Regewaldabholzung, die Vergiftung des Biokreislaufes durch Fungizide, Pestizide, Antibiotika, Östrogene und gegen Genmanipulation wären unendlich dringlicher gewesen. Und was wollen die Staatenlenker eigentlich gegen das Problem der eigenen gewaltigen Methanemissionen unseres Planeten machen?

Nun wundert uns hier unten die Indolenz der meisten PolitikerInnen schon lange nicht mehr, haben doch viele von Ihnen ihr persönliches Klimakterium bereits hinter sich. Die Ignoranz von 90 Prozent der Menschheit beunruhigt uns dagegen sehr. Und wenn die Chinesen in ihren Städten weiterhin dicken Smog atmen wollen, ist das ihre Sache. Wenn aber führende PolitikerInnen fortwährend unsere Intelligenz beleidigen, ist das unsere Sache. Mit Angst, diesmal vor dem völlig unschädlichen CO2, lassen sich eben ähnlich gut Unterdrückungspolitik und herrliche Geschäfte machen, wie mit dem künstlich gezüchteten Terrorismus.
Russische und amerikanische Astrophysiker haben im übrigen bereits 1997 darauf hingewiesen, dass sich auch andere Planeten unseres Sonnensystems erwärmt haben. Sie machen vor allem kosmische Einflüsse dafür verantwortlich. Gut möglich, dass sich unser Globus selbst in einem ernst zu nehmenden Klimakterium befindet. Wer sich dazu in einem Artikel des deutschen Ingenieurs Axel Klitzke informieren will, sollte wenigstens einen Mittelschulabschluss besitzen:

Hier der Link dahin Problemfall_Kohlendioxid

Eine Antwort

  1. Biologische Krusten

    Wahrscheinlich haben die Staatsmedien, durch welche wir hier unten täglich mit gut gefilterten Halbwahrheiten berieselt werden, mal ordentlich gepennt. Im Beitrag der ARD:

    http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2012/krusten-100.html

    ist doch alles in ungewohnter Klarheit dokumentiert. Falls hier jemand nicht über die Schlagzeilen hinauskommt der entscheidende Satz:

    Die Biologischen Krusten fixieren weltweit etwa sieben Prozent des globalen, von Pflanzen gebundenen CO2. Das ist in etwa so viel, wie die Menschen jährlich durch die Verbrennung fossiler Energieträger freisetzen.

    Wir wollen aber trotzdem unsere Wälder behalten und haben damit wenigstens die Angstfreiheit vor der Übermacht des „bösen“ Gases zurück. Sicher kann man sich mit Einsparung jeglicher Art des Verbrauch von Ressourcen auseinandersetzen. Leider werden unter dem Deckmantel Klimaschutz lediglich nur weitere Staatseinnahmen generiert und das aus den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln, welche bereits durch die Einkommensbesteuerung schon einmal drastisch reduziert wurden. Überragendes Beispiel: unsere „moderne“ Kfz-Steuer: http://www.kfz-steuer.de/kfz-steuer_pkw-text.php

    Der versuchten Verblödung der Massen kommt man spätestens dann auf die Spur, wenn man mal seine Suchmaschine mit dem Begriff „Co2-Generator“ füttert. JA!…man kann tatsächlich und ganz legal einen Co2-Generator kaufen. Toll!