1/99 – the same game

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Die Pyramide des Mammon
Die Pyramide des Mammons

Freitag, 13. November 2015

Verzeihen Sie, liebe Leserin und lieber Leser, wenn diese Überschrift als Anglizismus daherkommt. Aber auch große Männer unseres Volkes haben bis ins hohe Mittelalter hinein die Sprache eines alten, gewaltigen, damals bereits untergegangenen Imperiums benutzt, ja sogar benützen müssen, um sich im Abendland so weitgehend wie möglich Gehör verschaffen zu können. In der Wissenschaft hat sich das Lateinische sogar bis in die Neuzeit hartnäckig als Hochsprache gehalten. Sollten Sie beim Lesen der „headline“ außerdem Assoziationen zu 9/11- ground zero bekommen haben, so ist dies nicht ganz unbeabsichtigt. Wir hier unten glauben, dass es in den Entwicklungen unserer Gegenwart zwischen beiden Chiffren einen engeren Zusammenhang gibt.

Nicht wenige vermuten auch, dass uns die Einwanderungswelle aus unzähligen Ländern der so genannten dritten Welt, die die „Festung Europa“ seit Mitte dieses Jahres flutet, nicht zufällig wie eine Lawine überrollt. Die anfängliche „Willkommenskultur“ eines großen Teils der deutschen Bevölkerung wurde inzwischen mehrheitlich von Skepsis und erschreckendem Erwachen abgelöst. Und nachdem unsere Merkel-Regierung erst einmal alle diesbezüglichen internationalen und europäischen Verträge sowie deutschen Gesetze gebrochen hat, legt sie jetzt wieder eine ihrer allzu bekannten Einhundertachtziggradwenden hin.

Der größte Teil der Millionen, die angeblich urplötzlich aus allen unterentwickelten, zerbombten oder anderweitig verheerten Ländern und zugleich auch aus unseren südlichen Nachbarländern zu uns strömen, zeigen leider keinerlei „Integrationswillen“, sondern zwingen uns, ihre Versorgung und Unterbringung nach ihren Regeln umzusetzen. Und das gleich in der Größenordnung von 200.000 illegalen Einwanderern pro Monat, von denen der allergeringste Teil Flüchtlinge sind und ein noch geringerer Teil nach unseren Migrationsregeln eine Aussicht auf ein dauerndes Bleiberecht hat. Schon hört man von religiösen und ethnischen Auseinandersetzungen in den menschenunwürdigen Konzentrationslagern.

Und es wird nicht mehr lange dauern, dass sich radikale deutsche Gruppen in die Verteilungskämpfe einmischen. Oder dass radikale Unterwanderer ihre beliebten „Selbstmordanschläge“ zelebrieren. Die Wut der Wutbürger wird mit Hilfe der Einheizmedien erfolgreich auf die allerunterste Ebene gelenkt. Dort können dann Linke und Rechte, Afghanen und Syrer, Afroamerikaner und Kosovaren, Bangladeshis und Libyer, Terroristen und Polizeibeamte um die Brosamen kämpfen, die von der Mammonisten Tische fallen.
Denn all diese Millionen sind Opfer, genau wie die PEGIDA-Demonstrierer, die OCCUPY-Aktivisten, die deutschen Alternativen, die Linken, die Rechten und vor allem die steuerzahlende schweigende Mehrheit. Sie alle gehören, wie Sie und auch ich, liebe Leserinnen und Leser, zu den 99 Prozent, die das 1 Prozent der „Weltenlenker“ mit Reichtum versorgen und ihre Arbeitsergebnisse an sie abgeben. Vom Migrantenchaos und von Terroranschlägen sind wir natürlich höchlichst schockiert, weil wir die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkrieges bereits vergessen oder verdrängt haben und die europäischen Kriege des 18. Jahrhunderts, die Ausrottung der Indianer in Amerika oder gar der Dreißigjährige Krieg, der Deutschland schon einmal fast vernichtet hat, oder Mittelnahost, so weit weg sind, dass unsere Vorstellungskraft einfach zu gering ist, was sie für die 99 Prozent bedeutet haben.

Wenn wir solches vor unser inneres Auge stellen, fragen wir uns, und das schon seit Jahren, wie es dem 1 Prozent stets und dauerhaft gelingt, uns 99 Prozent in Schach und zur Einhaltung der Spielregeln in diesem perfiden Spiel zu halten. Wir hegen die Vermutung, dass es etwas mit Ethik und Moral zu tun hat. Es scheint in der menschlichen Gesellschaft eine Gesetzmäßigkeit zu herrschen, in welcher derjenige, der gegenüber seiner eigenen Spezies am wenigsten Skrupel hat, sich am erfolgreichsten nach oben durchsetzen kann. Wer gern mordet, foltert, versklavt, ausbeutet, betrügt, lügt und bevormundet, hält sich auf Dauer oben, egal ob als Politiker, Wirtschaftsboss oder Krimineller oder als Mischung davon. Natürlich vollzieht sich das seit der Erfindung des Geldes alles über jenes Allerweltsmittel. Die ganz oben müssen beim Morden, Foltern, Versklaven, Ausbeuten, Betrügen, Lügen und Bevormunden längst nicht mehr selbst Hand anlegen. Das ist inzwischen alles gesetzlich geregelt!
Wer mit Ethik und Moral belastet ist, wer, wie auch die Religiösen unter uns, Gott hat, darf sich des Mammons als Mittel, die Unfreiheitspyramide aufrecht zu erhalten, nicht bedienen. Denn man kann nicht zugleich Gott (dem Guten, Edlen, Schönen, Solidarischen, Genialen) dienen und dem Mammon (Matthäus 6:24). Und nicht nur die Christen wissen das, auch wenn diese die besonders schöne Fabel von der Tempelaustreibung der Geldwechsler und Wucherer durch Jesus für sich in Anspruch nehmen können. Aber die meisten Menschen versuchen es dennoch und die „reinen Mammonisten“, die nur dem Mammon dienen, sind dabei am erfolgreichsten und besetzen die Spitze der Pyramide.

In unserer Zeit, in der anscheinend ein Plan der Mammonisten des gegenwärtigen Imperiums, welcher Ende des 19. Jahrhunderts geschmiedet wurde, seiner Vollendung entgegen geht, fragen nicht nur wir hier unten, ob diese pathologische Macht- und Geldelite wirklich in der Lage sein wird, ihre Pyramide der Ausbeutung und Unterdrückung zu erhalten. Das Imperium des Dollars, welcher nicht von ungefähr das Zeichen der mammonistischen Pyramide trägt, scheint seit dem Zusammenbruch der so genannten sozialistischen Regimes in Russland und China gerade jetzt seinem Höhepunkt zuzustreben. Das 1 Prozent, welches im Verborgenen agiert, hat sich Menschen, Regierungen, Nationen, Kriegsbündnisse und riesige transnationale Finanz-, Medien- und Industriekonzerne zu eigen gemacht und seine Macht scheint unangreifbar. So geriert es sich auch! Mit kataklystischen Ereignissen wie 9/11, ununterbochenen Kriegen und daraus resultierenden Migrationswellen halten sie uns 99 Prozent in Schach. Scheinbar kann dem niemand ausweichen, solange er ein Geld braucht. Faszinierend!
Und so kann sich auch die deutsche Kanzlerin in ihrem Paralleluniversum so oft drehen, wie sie will, und PEGIDA womöglich sogar einmal 100.000 Menschen auf die Straße bringen: Nicht einmal das Grauen eines möglichen Atomkrieges wird die Mammonisten davon abhalten, ihren Glauben aufzugeben, dass sie mit Mammon (Geld, Profit) alles, die ganze Welt, ja vielleicht sogar das Universum, kaufen können.

PS: Dieser Artikel entstand vor den Pariser Anschlägen in dieser Nacht!