Nationalfeiertag

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Sonntag, 3. Oktober 2005

Die Feierlaune der Deutschen in West und Ost zum 15. Jubiläum der Wiedervereinigung war mäßig. Das verwundert schon ein wenig, denn das Erreichte kann sich wahrlich sehen lassen. Wenngleich einem die Gründe schwanen, die die schönen Emotionen anlässlich dieses Nationalfeiertages dämpfen.

Horst Köhler, unser derzeitiger unerschütterlich optimismusverbreitender Bundespräsident, hält aufmunternde Reden und mahnt, angesichts der Probleme, in denen unser Land stecke, mehr Mut zu zeigen, diese anzupacken und zu bewältigen. Wir hier unten wussten schon vor seiner unvermeidlichen Wahl durch die neoliberal-konservative Mehrheit der Bundesversammlung, dass wir nunmehr für einige Jahre einen Politnaivling erster Güte an der Spitze unserer Republik ertragen müssen. Und da sehen wir die Angelegenheit noch im positiven Licht. Denn was wäre, wenn es nicht naiv wäre, wie er seine wohlabgewogenen Feiertagsreden hält und die ganze Sache von denen, die in Deutschland jetzt wirklich das Sagen haben, so gewollt ist? Weiter

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