Die Legende vom Fachkräftemangel

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Gegenwärtig überfluten hunderttausende Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge vom Balkan, aus Nah- und Mittelostasien und aus Afrika unser Land. Sie sind Opfer der westlichen Hegemonialpolitik, die nicht etwa auf Bildung, Entwicklung und Wohlstand in diesen Ländern ausgerichtet ist, sondern auf Unterwerfung unter die anglo-amerikanische Ausbeutungsmaschinerie durch Bombenterror. Diese „Ausgebombten“ sollen wir mit einer „Wilkkommenskultur“ empfangen. Und immer wieder hören wir – unter anderen – das Argument, diese zu 80 Prozent aus jungen Männern aller Nationalitäten bestehenden Migranten seien zur Aufrechterhaltung „unserer“ Wirtschaft und zur Sicherung „unserer“ Renten dringend notwendig. Selbst in engsten Bekanntenkreisen kursieren derartige Legenden, was nur beweist, dass der mehrheitliche Deutsche seit eh und je ein schlafender Michel ist, ein Penner, der sich ohne nachzudenken nur allzugern der Meinungsmanipulation der Herrschenden unterwirft. Weiter

Friedensverrat

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Offener Brief einer Deutschen an die Botschaft der Russischen Föderation vom 5. September 2015

Verehrte Leserschaft!

Nicht allen ist die Zeitschrift „Das Parlament“ ohne weiteres zugänglich. Deshalb ist es um so verdienstvoller, dass uns eine Leserin dieser Spezialpresse unserer Volksvertretung auf den ungeheuerlichen Artikel in einer der letzten Ausgaben aufmerksam gemacht hat. Sollten noch Beweise gefehlt haben, dass die Grenze der Volksverhetzung erreicht ist und einige „Repräsentanten“ anscheinend auf die Anklagebank gehören, dann wird das hier wohl leider nicht der letzte sein. Vielleicht sollten auch Sie sich, verehrte Leser, nochmal unser Grundgesetz und unser Strafgesetzbuch zu Gemüte führen, insbesondere den ersten Abschnitt des Besonderen Teils über „Friedensverrat, Hochverrat und Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates“, um zu erkennen, dass von manchen unserer „Volksvertreter“ nicht nur gegen den guten Ton verstoßen wird.

Hier nun der offene Brief:

Sehr geehrte Vertreterinnen & Vertreter der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin,

seit Beginn der Ukraine-Krise haben die deutschen Leser von führenden Printorganen und die Zuschauer/Hörer der audiovisuellen Medien, darunter vor allem des zwangsweise von der gesamten Bevölkerung finanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks & – Fernsehens, in einem bislang ungekannten Maße gegen die offensichtlich russophobe Ausrichtung ihres öffentlichen Diskurses heftig & nachhaltig protestiert. Zu einsichtig war es, dass die mediale Darstellung Ihres Landes & unseres großen Nachbarlandes von Beginn an darauf ausgerichtet war, in der Bevölkerung eine feindselige und aggressive Einstellung gegenüber Russland zu verbreiten und tief zu verankern.
Dies ist bislang nicht gelungen; stattdessen hat die Befremdung der Bevölkerung gegenüber ihrer medialen & politischen Repräsentation in einem Maße zugenommen, das den Zusammenhalt der deutschen Gesellschaft auf Dauer ernsthaft gefährden könnte. Weiter

Ungläubige sind das Schlimmste!

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Offener Brief an Christian Wulff: Gehören wir Ungläubigen auch dazu?
am 06.10.2010 von Henryk M. Broder und Reinhard Mohr

Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, sagte Christian Wulff in seiner Bremer Ansprache. Henryk M. Broder und Reinhard Mohr meinen, das sei gut gemeint, mache die Sache aber nicht besser. Auch gegenwärtig ist die Sache nicht besser. Lesen Sie deshalb bitte nochmal den offenen Brief der beiden bekannten Publizisten, der aktueller den je zu sein scheint:

Verehrter Herr Bundespräsident,
in Ihrer Bremer Ansprache zum zwanzigsten Jahrestag der deutschen Vereinigung haben Sie viel – womöglich: allzu viel – Richtiges gesagt. Fast alles wurde angesprochen, fast nichts blieb ungesagt. Ein Massenauflauf von Allgemeinplätzen. Eine typische Sonntagsrede eben. Nebbich.
Eine Passage aber hat uns doch irritiert. Sie sagten wörtlich:
„Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ Weiter

Flüchtlinge oder Vertriebene?

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Flüchtlinge und die unzulässigen Verweise auf die Vergangenheit
September 6, 2015
Von Peter Haisenko

Ist es schlichtes Unwissen oder pure Demagogie? Man muss sich schon Gedanken machen über die Aussagen einiger Politiker, die den Strom der Vertriebenen nach dem Krieg mit den aktuellen Flüchtlingsströmen gleichsetzen wollen.
Grundsätzlich ist festzuhalten: Bei den deutschen „Flüchtlingen“ nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs handelte es sich nicht um Flüchtlinge, sondern um Vertriebene. Das ist ein wesentlicher Unterschied! Die deutschen Ostgebiete sollten „vom deutschen Element gereinigt“ werden, haben die Alliierten wörtlich in den Potsdamer Verträgen bestimmt. Jene Vertriebenen sind zumeist nicht vor Krieg geflohen, und schon gar nicht wollten sie ihre Heimat verlassen. Sie mussten nach Westen ziehen, weil die alliierten Sieger es so befohlen haben. Auch diese Völkerwanderung war also die Folge angelsächsischer Machtpolitik, genauso wie die aktuelle. Deutschland, der ewig wirtschaftlich überlegene Konkurrent, sollte so klein wie irgend möglich gemacht werden. Weiter

Aus der Budapester deutschen Zeitung vom 4. September 2015

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Der Verursacher zahle!

Stand noch vor ein paar Tagen die ungarisch-serbische Grenze einschließlich ihrer neuen Befestigungsanlage im Mittelpunkt, haben sich die Flüchtlingsfront und damit auch das Publikumsinteresse nun in das Herz von Budapest, genauer gesagt an und um den Ostbahnhof verlagert. Das Medieninteresse ist gewaltig. Kein Wunder, immerhin wird hier gerade Weltgeschichte geschrieben.
Im Moment scheint sich in Ungarn und speziell am Budapester Ostbahnhof zu entscheiden, ob Europa noch Widerstand leistet und ein gewisses Grenzregime aufrecht erhält oder einfach kapituliert. Vielleicht getragen von der Hoffnung, dass der aktuelle Flüchtlingsstrom schon irgendwann von selbst abebben wird und Europa mit den bis dahin eingereisten Flüchtlingen schon irgendwie fertig wird. Viel­leicht aber auch getragen von der Einsicht in die schiere Unmöglichkeit, weiterhin Grenzdienst nach gültigen EU-Vorschriften zu machen. Weiter

Altsprech

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Natürlich haben wir Älteren hier unten schon immer gewusst, dass Roberto Blanco „ein wunderbarer Neger“ ist. Und er ist Deutscher! Sein Name, der aus dem Spanischen stammt, bedeutet sogar „Weiß“. Sein Vater war Afrokubaner und Robertos Weg führte aus seinem Geburtsort Tunis über Beirut und Madrid schließlich in die BRD, wo er seinerzeit als deutschsprachiger Sänger und Entertainer höhere Einschaltquoten als Rudi Karell erzielte.
Ob das Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) alles im Sinn hatte, als er den alternden Schlagerstar in Plasbergs Talkshow „Hart aber fair“ einen „wunderbaren Neger“ nannte und damit eine heftige Debatte auslöste? Dort diskutierten die Gäste am vergangenen Montagabend über das Thema Flüchtlinge. Als „Focus“-Chefredakteur Ulrich Reitz Erfolgsgeschichten von Einwanderern einbrachte, sagte Herrmann ergänzend: „Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat.“ Beim FC-Bayern spielten auch Sportler mit schwarzer Hautfarbe, und das fänden die Fans des Vereins auch gut, fügte Herrmann noch hinzu. Und dann ging im politisch korrekten Deutschland der Shitstorm los (das ist Neusprech und bedeutet übersetzt „Scheißewelle“)! Weiter

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